25 Jahre Spethmann Stiftung: Engagement für die Region seit einem Vierteljahrhundert

Mit einem festlichen Empfang im Teegarten der Ostfriesischen Tee Gesellschaft feierte die Spethmann Stiftung ihr 25-jähriges Bestehen. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Stiftungswesen, Schulen, sozialen Einrichtungen sowie langjährige Förderpartner und Wegbegleiter waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam auf ein Vierteljahrhundert Stiftungsarbeit zurückzublicken und einen Ausblick auf die Zukunft zu wagen.

Zu den Gästen zählten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Landkreises Harburg, die Jugendräte aus Buchholz und Jesteburg, der Kreisseniorenbeirat, die Stiftungsaufsicht sowie Vertreter weiterer Stiftungen. Besonders begrüßt wurden die zahlreichen Förderpartner der Stiftung, darunter die Schule An Boerns Soll, die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Neu-Wulmstorf (LeA), die Wolfgang-Borchert-Schule gemeinsam mit dem Freilichtmuseum am Kiekeberg, die passage gGmbH, Schulen aus der Region sowie Organisationen wie die Johanniter und die DLRG.

Aus Verantwortung entsteht Engagement

Die Geschichte der Stiftung begann im Jahr 2000. Nachdem Marianne und Laurens Spethmann ihre Unternehmensanteile verkauft und sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hatten, suchten sie nach einer Möglichkeit, ihrer Heimatregion etwas von dem zurückzugeben, was sie ihnen über viele Jahre ermöglicht hatte. Im April 2001 gründeten sie die damalige Laurens H.C. Spethmann Stiftung.

Unter dem Leitgedanken „Der Mensch steht im Mittelpunkt“ engagiert sich die Stiftung für Menschen in der Region.

Mehr als drei Millionen Euro für gemeinnützige Projekte

Die Spethmann Stiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und unterstützt insbesondere Projekte aus den Bereichen Jugendhilfe, Altenhilfe sowie öffentliches Gesundheitswesen.

In den vergangenen 25 Jahren konnten zahlreiche Projekte verwirklicht werden. Zu den frühen Highlights zählen unter anderem das Bürgerfest in Neu Wulmstorf zur Finanzierung der Laurens-Spethmann-Häuser, das Laurens-Janssen-Haus in Kirchdorf-Süd mit seinen vielfältigen Angeboten für Arbeitslose und den Stadtteil, die Förderung der Künstlerin Denise Stellmann, deren Projekt die erste Fördermaßnahme der Stiftung war, sowie die Finanzierung zahlreicher Fahrzeuge für Menschen mit Beeinträchtigungen.

Insgesamt hat die Stiftung seit ihrer Gründung mehr als drei Millionen Euro in gemeinnützige Projekte investiert. Allein heute fließen jährlich rund 120.000 Euro in die Förderung regionaler Initiativen und Einrichtungen.

Generationenwechsel und Weiterentwicklung

Nach dem Tod der Stiftungsgründer Marianne und Laurens Spethmann im Jahr 2017 übernahm die nächste Generation Verantwortung für die Stiftung. Im Einvernehmen mit seinen Geschwistern Laureen und Jochen Spethmann wurde Michael Spethmann Vorsitzender der Stiftung.

Mit dem Generationenwechsel wurden Strukturen und Prozesse weiter professionalisiert. Gleichzeitig erfolgte die Umbenennung in Spethmann Stiftung, um die Verbundenheit der gesamten Familie mit dem Engagement deutlich zu machen.

Trotz der Veränderungen ist ein Kernprinzip geblieben: Die Stiftung möchte ein verlässlicher und unkomplizierter Partner für Menschen und Organisationen sein, die Unterstützung benötigen. Neben den regelmäßigen Kuratoriumssitzungen bleibt deshalb Raum für schnelle und unbürokratische Entscheidungen, wenn Hilfe unmittelbar erforderlich ist.

Gemeinsam für die Region

Besonders stolz ist die Stiftung auf die enge Verbindung zwischen Unternehmen und gesellschaftlichem Engagement. Ein Beispiel dafür sind die regelmäßig stattfindenden Social Days, bei denen Mitarbeitende Förderpartner persönlich kennenlernen und sich aktiv ehrenamtlich engagieren.

Diese Nähe zu den geförderten Einrichtungen gehört seit vielen Jahren zu den Erfolgsfaktoren der Stiftungsarbeit. Zahlreiche Schulen, soziale Einrichtungen, Vereine und gemeinnützige Organisationen profitieren von dem persönlichen Austausch und der langfristigen Zusammenarbeit.

Dank an alle Unterstützer

Das Jubiläum bot Gelegenheit, all denjenigen zu danken, die die Arbeit der Stiftung über viele Jahre begleitet und unterstützt haben. Ein besonderer Dank galt dem Kuratorium für sein ehrenamtliches Engagement, seine Ideen und die intensive Begleitung der Förderprojekte vor Ort. Ebenso wurden die heutigen Stiftungsmitarbeiterinnen Sabine Domke und Susann Hartwig genannt, die den Erfolg der Stiftung mittragen.

Mit Zuversicht in die Zukunft

Nach 25 Jahren blickt die Spethmann Stiftung mit Zuversicht nach vorn. Ziel bleibt es, Menschen in der Region zu unterstützen, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und dort zu helfen, wo Unterstützung einen konkreten Unterschied macht.

Gemeinsam mit ihren Förderpartnern, dem Kuratorium, den Mitarbeitenden und der Familie Spethmann möchte die Stiftung diesen Weg auch in den kommenden Jahren engagiert fortsetzen und weiterhin Verantwortung für die Region übernehmen.

Bildnachweis: Spethmann Stiftung / Gilbert Studio, Jesteburg

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